Google fordert Datenschutzerklärungen für angebotene Apps im Play Store

Google fordert App-Entwickler aktuell dazu auf, fehlende Datenschutzerklärungen für die im Play Store angebotenen Android-Apps nachzuschieben. Bei Nichterfüllen der Forderung werden die entsprechenden Apps offenbar vom Marktplatz entfernt.

Es sind nicht sämtliche Apps von dieser Verpflichtung betroffen, sondern nur die, die „Personal and Sensitive Information“ verwenden. Eine präzise Auflistung, welche konkreten Funktionen die Pflicht zur Hinterlegung einer Datenschutzerklärung auslöst, gab Google - selbst nach diesbezüglicher Anfrage eines Entwicklers - nicht heraus. Stattdessen führte ein Play-Store-Mitarbeiter eine Gruppe „empfindlicher Funktionen“ ins Feld, die sich auch auf Hardwaresensoren bezieht („If your app requests user data or makes sensitive permissions requests such as Phone, Accounts, Contacts, Camera, or Microphone, ...“). Unstrittig ist, dass die Analyse von Apps durch Google anhand der im jeweiligen Manifest deklarierten Permissions erfolgt. 

Falls App-Entwickler nicht bis zum 15. März 2017 auf die von Google versendeten Nachrichten reagieren, werden ihre Apps im Store nicht mehr aufzufinden sein. Dabei bestehen zwei Möglichkeiten, den neuerlichen Anforderungen zu entsprechen: Entweder wird eine gültige Datenschutzerklärung nachgereicht oder die Zugriffsberechtigungen der App werden zwischenzeitlich insoweit eingeschränkt, als sie den Google-Richtlinien genügen. 

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Quellen: heise.de; chip.de